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Die primäre Zielsetzung der Forschergruppe ist die systematische und koordinierte
Entwicklung bzw. Untersuchung numerischer Methoden zur robusten und effizienten Simulation
der Fluid-Struktur-Wechselwirkung.
Beispiele für derartige Problemstellungen finden sich in großer Zahl
in den unterschiedlichsten Disziplinen. Im Ingenieurbereich sind hier etwa zu nennen das
Bauingenieurwesen (Brücken, Hochhäuser, Zeltdachkonstruktionen, Masten und
Schornsteine, Bohrplattformen,...), der Maschinenbau (Ventile, Pumpen, Tragflügel,
Schiffsschrauben,..), die Verfahrenstechnik (Rührer, Extruder, Einspritzsysteme,
Rohrleitungen,...) oder die Medizintechnik (künstliche Herzklappen, künstliche
Blutgefäße,...).
Die realistische transiente Simulation solcher Vorgänge stellt sehr hohe
Anforderungen an die numerischen Methoden und die Rechnerkapazitäten.
Über den aus der Verknüpfung struktur- und fluidmechanischer
Berechnungen resultierenden Aufwand hinaus wirft die Interaktion
dabei in den meisten Anwendungsszenarien eine Reihe komplizierter
numerischer, informatischer sowie strömungs- bzw. strukturmechanischer
Fragen auf, zu deren adäquater Beantwortung es noch intensiver
Forschungsanstrengungen bedarf. Hierzu zählen etwa die Fragen nach der angemessenen
Berücksichtigung der instationären und nichtlinearen
Wechselwirkung selbst, nach den Grenzen partitionierter Lösungsansätze,
nach der Eignung bestehender Techniken auf Strömungs- und Strukturseite,
nach Robustheit und Effizienz der Verfahren oder nach einer geeigneten Beschreibung
komplizierter Geometrien und deren Änderungen bis hin zur
Thematik einer flexiblen Software-Umgebung für derartige Probleme.
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